Immer wieder wird der Wunsch geäußert, das die Kundennummer auch die Mandatsreferenz für die SEPA-Zahlungen sein soll. In der Office Line wird die Mandatsreferenz immer automatisch vergeben und hat nichts mit der Kundennummer gemeinsam. Aus folgendem Grunde ist es nicht ratsam, dass die Mandatsreferenz auch der Kundennummer entspricht:
Eine SEPA-Mandatsreferenz muss eineindeutig sein und das ist bei einer ERP-Kundennummer gewöhnlich der Fall. Wenn ein Kunde zwei Bankverbindungen hat und für jede ein SEPA-Mandat erteilt hat, oder wenn der Kunde mitteilt, dass er eine neue Bankverbindung hat, müsste im ersten Fall ein neues Kontokorrent angelegt werden und im zweiten Fall wäre das bisherige Kontokorrent zusätzlich auf inaktiv zu setzen. Damit würden sich Stammdaten verdoppeln und die Historie zu einem Kunden nicht mehr in einem Konto abbildbar sein.

Eine Mandatsreferenz muss nicht nur innerhalb eines Mandanten eineindeutig sein, sondern sie muss es auch mandantenübergreifend sein. Wenn die gleiche Kundennummer in zwei Mandanten mit derselben Gläubiger-ID vorhanden ist, ist eine Eindeutigkeit nicht mehr gewährleistet. Automatisch vergebene Mandatsreferenznummern dagegen sind immer eindeutig.

Abb. Import Bankverbindungen und SEPA-Mandate

Abb. Import Bankverbindungen und SEPA-Mandate

Um die Zusammenarbeit mit fremden ERP-Systemen zu gewährleisten, werden in der Office Line Funktionen zur Verfügung gestellt, um Mandate zu übernehmen/übergeben, ohne dass dem Kunden neue Mandatsreferenzen mitgeteilt, oder gar neue eingeholt werden müssen.

Bei weiterführenden Fragen zu dieser Thematik wenden Sie sich bitte an Ihren zuständigen Sage-Fachhändler oder an die Mitarbeiter der BASL GmbH unter 07229 – 23 820-0 oder info@basl.at.